Sonntag, 17. November 2019

Lauftraining

".....Anders erwachsene Laufeinsteiger: Erwachsene Laufeinsteiger müssen erst einmal ganz unten ihre Basis legen. Sie müssen also erst das Fundament bauen. 

Das Fundament bilden, lässt sich auch mit „Laufen lernen“ um- und beschreiben. Das dauert, je nach Trainingsgestaltung und -inhalten 2 – 4 Monate. 

Laufeinsteiger beginnen also zunächst beim Fundament. Erst im Anschluss beginnt dann ein (weiterer) Grundlagentrainingsblock, vergleichbar mit den unteren Steinblöcken einer Pyramide, dem o.g. Basistraining.

Bilde die Grundlagenausdauer vernünftig aus. Wenn aus irgendwelchen Gründen 2 – 3 Trainingseinheiten ausfallen müssen, heißt das nicht, dass in der Folge die Intensität hochgefahren werden soll oder 2mal am Tag trainiert werden soll. 

Bleibe bei deinem Plan und bleibe bei deinem Basistraining. Deine Weiterentwicklung soll dauerhaft und stabil sein. Dein Training der Grundlagenausdauer sollte immer längerfristig und gegebenenfalls begleitend organisiert sein.

Das kannst du innerhalb von 72 Stunden tun, um dein Basistraining zu verbessern:
 
Gehe laufen und zwar locker und relativ langsam:
Lerne, die moderate Intensität zu schätzen (okay, das dauert länger als 72 Stunden, aber irgendwann muss man ja anfangen).

Setze die richtigen Prioritäten:
Überdenke deine Prioritäten und Ziele. Orientiere dich an den langfristigen Prioritäten und nehme dir Zeit für deine langfristigen Ziele. Kurzfristiges kannst du nebenbei machen – Langfristiges wird priorisiert.

Planung:
Plane dein Basistraining. Nehme es ernst, auch wenn der Leitungs- und Formhöhepunkt erst in 4 oder 6 Monaten sein wird. Plane – je nach Zielsetzungen – 2 Blöcke a 6 Wochen oder 1 Block a 10 – 12 Wochen. Auch wenn deine Saison schon am laufen ist, und du noch kein Basistraining gemacht hast: Plane es ein und ziehe es durch......"

 
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Aus: "Die  12 größten Fehler im Lauftraining" / von: Jörg Linder - erhältlich nur bei: amazon.de
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JÖRG LINDER
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 
Mail: info@aktiv-training.de

Dienstag, 29. Oktober 2019

Faszientraining

"....Durch adäquates Dehnen und Stretching wird in der Faszie eine frische und belastbare Kollagenstruktur aufgebaut. 

Stretching alleine reicht jedoch nicht aus, da das Bindegewebe in alle möglichen Richtungen, mal quer und mal parallel, verläuft (während die Muskulatur von Sehne zu Sehne – vom Ursprung zum Ansatz – in eine Richtung verläuft).

Short and simple: Faszientraining verbessert die Qualität der bindegewebigen Strukturen....."


Aus: "7 Dinge, die du über Faszien und Faszientraining wissen musst" von Jörg Linder 
Published independently / erhältlich bei: amazon.de

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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention
Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)
Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

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Sonntag, 13. Oktober 2019

Walking als Ausdauersport

Über die positiven Auswirkungen von Walking als Ausdauersportart wurde schon viel geschrieben. Hier folgt daher nur ein kurzer, nicht vollständiger, zusammenfassender Überblick:
  • Das Herz-Kreislauf-System wird trainiert und ökonomisiert
  • Die Anzahl der roten Blutkörperchen vermehrt sich. Das führt zu einer verbesserten Sauerstoffversorgung des Körpers.
  • Die Lunge wird leistungsfähiger.
  • Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen sinkt, ebenso wie das Thromboserisiko.
  • Das Immunsystem des Körpers wird gestärkt.
  • Walking und Gehen in freier Natur wirkt Stress reduzierend......
Vom Gehen zum Walking:

Jeder geht bzw. sollte gehen. Kinder lernen Gehen wie das Atmen, obwohl Gehen ein komplexer Vorgang, eine Ganzkörperbewegung ist. 
 
Gehen, als natürliche Bewegung, reduziert sich jedoch in seiner Häufigkeit und seiner Qualität, spätestens ab der Schüler- und Jugendzeit deutlich. Es heißt häufig nur noch: Sitzen und Fahren statt Gehen. Es geht nicht mehr gut. Der Körper bewegt sich nicht mehr aus der Körpermitte heraus. Der Körper wird überhaupt nicht mehr oder kaum noch bewegt. Die Elastizität, die Spannkraft, der Schwung gehen verloren. 

Aktuell und heute ist Gehen häufig nur noch ein lästiges Übel: Kinder werden für einen Schulweg von 500m mit dem Auto gefahren und Erwachsene legen eine Distanz von 1km mit dem Auto zurück, um dann im Fitnesscenter sitzend Gewichte zu stemmen oder auf dem Laufband zu walken. 

Das wirkt sich negativ aus auf Füße und Beine und dann fällt das Gehen nur noch um so schwerer: Spannkraft und Schwung gehen endgültig verloren und Fußprobleme und Fehlhaltungen häufen sich aufgrund des Bewegungsmangels.

Doch gutes Gehen lässt sich wieder neu lernen. Und das ist auch nötig, denn gutes Gehen ist die Basisbewegung für unsere Gesundheit. Tägliches Gehen hält uns körperlich und geistig in Schwung. Und für ein gutes Gehen sind gesunde Füße und gesunde Beine notwendig. Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Bevor ein Mensch alt wird, werden seine Beine alt......“
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Aus: "Mobility-Walking - Das 4-Wochenprogramm für Einsteiger" / von: Jörg Linder - erhältlich nur bei: amazon.de
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JÖRG LINDER
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 
Mail: info@aktiv-training.de


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Montag, 7. Oktober 2019

Der menschliche Körper passt sich an Belastungen a

  • Der menschliche Körper passt sich an Belastungen an. 
     
  • Wenn das der Fall ist, ist Training wirksam.

  • Idealerweise orientiert sich das Training immer am schwächsten Glied der Kette.

  • Die körperlichen Strukturen und Gewebe, die die längste Anpassungsdauer haben, sind das schwächste Glied der Kette.

  • Die Gewebearten mit der längsten Anpassungsdauer (d.h sich nur langsam an eine neue Bewegungen und Bewegungsformen anpassend) sind alle nicht oder kaum durchbluteten Gewebe.

  • Bei diesen Gewebearten handelt es sich um: : Knorpel, Sehnen, Bänder, Faszien und Bindegewebe.
  • Knochen ist durchblutet und die Muskulatur erst recht (auch der Herzmuskel). Daher passen sich diese gut durchbluteten Strukturen relativ schnell an ein (neues) Training an.

Langfristigkeit und Nachhaltigkeit
 
In einem langfristigen Training - egal ob Gesundheits- oder Leistungssport - müssen wir uns immer am schwächsten Glied der Kette, also an den Strukturen mit der längsten Anpassungsdauer orientieren!....."

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Aus: "Mobility-Walking - Das 4-Wochenprogramm für Einsteiger" / von: Jörg Linder - erhältlich nur bei: amazon.de
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JÖRG LINDER
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 
Mail: info@aktiv-training.de


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Mittwoch, 18. September 2019

Vertraue

Wirf’ deine Angst ab, verlass’ dich auf deine inneren Hilfsquellen, vertraue dem Leben und es wird’s die vergelten. Du vermagst mehr, als du denkst.

R.W. Emerson

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Dienstag, 10. September 2019

Montag, 9. September 2019

Mobility-Walking

"Mobility-Walking betont neben der technisch korrekten Ausführung und dem Nutzen der Intervallmethode vor allem auch die Mobilität und Beweglichkeit.....

...Im Gegensatz zu anderen Programmen wird bei Mobility-Wallking - Das 4-Wochenprogramm für Einsteiger jedoch nicht nur im Warming-Up und Cool-Down an der Beweglichkeit und Mobilität gearbeitet, sondern auch geplant und regelmäßig im Hauptteil, also während des Walkings bzw. in den Walking-Pausen. 

Dies führt in der Konsequenz zwar zu einem etwas langsameren Fortschritt im Bereich der (Walking-)Ausdauer, dafür auf der anderen Seite zu einer deutlich verbesserten Mobilität und Beweglichkeit, die auch direkt im Sport und im Bewegungstraining um- und eingesetzt wird.

Kurz zusammengefasst:
Mobilität und Beweglichkeit ist bei Mobility-Walking kein Anhängsel, sondern Hauptbestandteil des Trainings.

Bei Mobility-Walking stehen
  • Ausdauer
  • Mobilität und Beweglichkeit
gleichberechtigt nebeneinander.
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Aus: "Mobility-Walking - Das 4-Wochenprogramm für Einsteiger" / von: Jörg Linder - erhältlich nur bei: amazon.de

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JÖRG LINDER
Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention 
Mail: info@aktiv-training.de


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